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Gesundheitskompass

Fit und Gesund mit dem Gesundheitskompass

 

 

 

Easy Fit mit dem Gesundheitskompass

Mit dem Gesundheitskompass biete ich Ihnen die Möglichkeit, die Verknüpfung von äußeren Einflussfaktoren und die Wirkung auf Körper, Geist und Seele bewußt wahrzunehmen.Die Verinnerlichung dieser komplexen Darstellung kann vielleicht der Ausgangspunkt für eine gesündere und erfolgreichere Lebensweise sein.Es ist nicht möglich, Beschwerden eines einzelnen Organs, wie z.B. gestressten Herzens, eine beginnende Fettleber oder bestehende Darmprobleme zu behandeln,ohne alle Einflussfaktorenund und das Zusammenspiel mit dem Körper in Augenschein zu nehmen.Die beste Lebensversichrung für eine dauerhafte Gesundheit ist das Wissen über die eigene Körperbedürfnisse und die Einflussnahme von äußeren Faktoren, um mit sich selbst einen artgerechten und liebevollen Umgang zu pflegen.

 


 

 

Ernährung

In unserer modernen Zeit steht uns eine unübersehbare Fülle an Nahrungsmitteln zur Verfügung. Es ist ganz egal, für welches Organ wir die Nahrungsmittel auswählen, es sollten immer Lebensmittel und keine Sättigungsmittel sein; Lebensmittel, nähren und gesund erhalten. Eine gesunde Ernährung muss ein ausgewogenes Verhältnis aller Nährstoffe haben. Neben pflanzlichen und tierischen Bestandteilen müssen Flüssigkeit, Eiweiß (Proteine), Fett (Lipide), Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien dem Körper in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Dabei muss die richtige Zusammensetzung der Lebensmittel im Vordergrund stehen.

Wenn unsere Nahrung mehr aus sauer verstoffwechselten als aus basischen Speisen besteht, führt es im Körper zur Übersäuerung. Das Blut muss dann basische Mineralien zum Abpuffern aus dem Bindegewebe, den Knochen und Muskeln entnehmen. Über einen langen Zeitraum hat das schwerwiegende Folgen: der basische Phosphor wird aus den Knochen gelöst, um einen konstanten pH-Wert zu erhalten. Dieser Effekt führt zu Osteoporose. Im Gehirn führt eine Übersäuerung zu chronischer Müdigkeit (65% der Bevölkerung leiden darunter), Konzentrationsproblemen, Kopfschmerzen, Migräne. Der Ausweg besteht in der richtigen Zusammensetzung der Lebensmittel: 70 – 80% basisch und 20 – 30% aus guten säurebildenden Nahrungsmitteln wählen.

Auch das Herz leidet unter den Folgen einer Übersäuerung. Es ist die häufigste Ursache für einen Herzinfarkt.  Eine Übersäuerung lässt die roten Blutkörperchen erstarren. Eine zu starke Säurebelastung nimmt den roten Blutkörperchen ihre Elastizität und als Folge büßen sie ihre Fließfähigkeit ein und das Vermögen, Sauerstoff in ausreichender Menge aufzunehmen. Der Transport von Sauerstoff ins Gewebe ist gestört – es kommt zur inneren Atemnot. Die unterversorgten Zellen können ihren eigenen Stoffwechsel nicht mehr durchführen und es entsteht eine zusätzliche Übersäuerung der Zellkerne.

Weitere Infos: Buch „Das gestresste Herz“ , Prof. Dr. med Gustav Dobos

Das ist der Zeitpunkt den Körper zu unterstützen und ein Reinigungs- und Entgiftungsprogramm zu starten. Auf Pflanzen- und Kräuterbasis kann eine basische Reinigung von Darm, Leber und Bindegewebe auf natürliche Weise erfolgreich durchgeführt werden. Sehr hilfreich ist eine zeitgleiche Fastenzeit für die Ausleitung der angehäuften Schadstoffe im Körper. Ein wichtiger Aspekt für eine erfolgreiche Reinigung ist das Trinkverhalten : 2 – 3 Liter stilles Wasser, um eine effektive Ausleitung zu ermöglichen.

 


 

 

Bewegung

Der Anteil der sitzenden Bevölkerung in jeder Altersgruppe wird immer größer. Auch die Entwicklung der Folgeerkrankungen nimmt rasant zu. Übergewicht, Haltungsschäden, Gelenkprobleme, Herzkreislauf, Diabetes, Konzentrationsstörungen, Depressionen und Krebs sind nur einige Zivilisationserkrankungen. Diesen Risikofaktoren kann jeder für sich bewusst entgegen wirken oder der Pillenberg wächst, um die Schmerzen zu ertragen. Und die Pillen belasten Leber, Darm und Nieren. Für einen Ausweg aus diesem Teufelskreis reichen schon 2 Stunden Aktivität in der Woche. Dabei ist dem Ausdauersport die größte Aufmerksamkeit zu widmen. Es reich nicht, bis zum Frühjahr zu warten, um die Inaktivität des Winters durch Gartenarbeit wieder auszugleichen.

Der ungeübte Körper kann den einseitigen Anforderungen nicht gut standhalten. Besser ist es, seinen Alltag ganzjährig aktiver zu gestalten, um mehr Bewegung in sein Leben zu integrieren. Das Auto nur für lange Strecken benutzen und mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, eine Station früher aus der Straßenbahn aussteigen und den Rest zügig laufen, den Rückweg ebenso. Nicht nur der Körper ist in Bewegung, auch der Kopf wird frei.

Die Treppe benutzen und nicht den Fahrstuhl ist eine kleine Maßnahme, bei Telefonieren laufen, wippen oder dehnen, zum Kollegen gehen statt zu telefonieren. Wer häufiger vom Arbeitsplatz aufsteht, braucht weniger Kaffee um munter zu bleiben. 25 – 30 Minuten Arbeitszeit, dann 5 min aufstehen und bewegen, z. B. in die Küche gehen und ein Glas Wasser trinken. Ein Gymnastikball als Schreibtischstuhl oder Schaukelhocker ist für Hüfte und Wirbelsäule nützlich. Nutze ein Fitnessstudio mindestens 1 mal wöchentlich. In 35 Minuten kann man ein Ausdauer-Krafttraining mit großer körperlicher Wirkung erreichen. Keine Mahlzeit am Arbeitsplatz, den Drucker so weit vom Arbeitsplatz wegstellen, dass man immer aufstehen muss. Wenn Wartezeiten entstehen (Bushaltestelle, Kopierer, Kochherd), Schultern nach hinten, Po anspannen, beim Zähneputzen auf einem Bein stehen, 5 Minuten Morgengymnastik. Das sind nur einige kleine Möglichkeiten, sich bewusst zu bewegen.

Die Summe der vielen kleinen Maßnahmen bringt für den Körper punktuell einen Anreiz zur Muskelarbeit und damit zur Anregung der Durchblutung. Das Wichtigste ist die persönliche Achtsamkeit für den Körper und eine bewusste Motivation, viele kleine Möglichkeiten im Tagesablauf zu nutzen oder bewusst einzubauen. Versuche, täglich 10.000 Schritte zu tun. Wer einen Hund hat, ist eindeutig im Vorteil!

 


 

 

Licht

Pflanzen, Tiere und Menschen sind zum Leben auf Licht angewiesen. Für die Photosynthese und damit für die Produktion von Sauerstoff ein essentieller Bestandteil. Auch der Mensch ist ein Lichtwesen, obwohl er kein Chlorophyll besitzt. Die Haut ist eine teildurchlässige Hülle. Sonnenlicht ist für die Synthese von Vitamin D unerlässlich. Im Januar sind alle Speicher an Vitamin D im Körper verbraucht, so dass die Zufuhr von Nahrungsergänzung notwendig wird, um krankmachende Folgen zu verhindern. Bei Kindern ist das besonders wichtig, wegen der Rachitisgefahr.

Einen positiven Einfluss hat das Sonnen- und Tageslicht auf die Stimmung, die Psyche, die Aktivität und die Lebenslust. Bei ausreichendem Aufenthalt im Freien, täglich 1 – 2 Stunden, kann man depressive Verstimmungen erfolgreich vorbeugen oder behandeln. Das Immunsystem wird gestärkt und die Effektanfälligkeit verringert sich. Das Licht ist der stärkste Zeitgeber und steuert unsere innere Uhr. Sie hält den Schlaf – Wach – Zyklus, die Körpertemperatur, den Hormonhaushalt und den Stoffwechsel in Takt.

Helles Licht fördert die Produktion von Serotonin, hellt die Stimmung auf und steigert die geistige Leistungsfähigkeit. Das Gute – Laune – Hormon Serotonin steigert den Antrieb für körperliche Aktivitäten. Erst mit der Dämmerung setzt die Melatoninproduktion ein und fördert einen ausreichenden und gesunden Schlaf. Auch für die Verhütung von Herz- und Lungenkrankheiten ist der positive Lichteinfluss nachgewiesen. Das Zusammenwirken von frischer Luft, Bewegung, Sonne und Licht senkt den Blutdruck.

Mehr Infos: Buch „Schützendes Sonnenlicht“ ,Michael F. Holick, Mark Jenkins

 


 

 

Luft

Frische Luft sorgt für frisches Aussehen. Die Haut wird mit Sauerstoff versorgt, ist gut durchblutet und regt die Zellteilung an. Bei dem Gang in der Natur wird die Lungenkapazität gesteigert, der Blutdruck, sowie das Risiko der Arterienverkalkung sinken. Japanische Forscher haben nachgewiesen, dass nach einem Ausflug in der Natur die körpereigenen Killerzellen aktiviert werden und Krebszellen fressen. Nach einem angespannten Tag noch eine Runde im Park reichen nachweislich aus, um zu entspannen, weil die Herzfrequenz, die Adrenalinausschüttung und der Stresspegel sinken.

Auch die angespannten Muskeln lockern sich. Frische Luft, helles Tageslicht und Bewegung sind die beste Kombination für Entspannung und sorgen abends für einen guten Schlaf. Schon 5 Minuten Bewegung an der frischen Luft reichen, die Seretoninausschüttung anzuregen und das Selbstwertgefühl und die Stimmung zu verbessern. Heißhunger und Schokoladenattacken können durch das Glückshormon besser überstanden werden und eine unkontrollierte Kalorienzufuhr wird verhindert. Auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns wird verbessert, die Aufmerksamkeit und Konzentration steigern sich schon nach einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft. Forschungen ergaben, dass Menschen, die regelmäßig in der Natur sind, weniger an Depressionen erkranken oder solche lindern können.

Auch der Muskelaufbau profitiert durch zusätzliche Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr, wenn die Bewegung an der frischen Luft erfolgt. Es sollten keine Sparziergänge an stark befahrenen Straßen durchgeführt werden. Mit jedem Atemzug gelangen Gase, wie Stickstoffdioxid, Ozon, sowie eine große Anzahl von feinen Partikeln in unsere Atemwege und Lunge. Sie werden in den Bronchien und Lungenbläschen abgelagert. Je kleiner die Partikel, desto tiefer dringen sie in die Lunge ein. Bei hoher Schadstoffbelastung treten immer mehr Atemwegserkrankungen ein und die Lungenkapazität verringert sich und das hat negative Folgen für das Herz.

 

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